Krisen Teil 2

Krisen – der Umgang mit schwierigen Lebenssituationen (Teil 2)

Woman sitting cross-legged on cushions, meditating indoors near a window with plants

Hallöchen,

im ersten Teil ging es darum, wie man andere Menschen in schwierigen Lebenssituationen unterstützen kann. Heute geht es um dich!

Mir fiel jetzt beim Erstellen dieses Beitrags auf, dass mir hier ein kleiner mentaler Fehler unterlaufen ist. Der Beitrag zur eigenen Person hätte Vorrang haben sollen, denn wir können anderen Menschen nur die Energie und Kraft geben, die wir vorher in uns geschaffen haben. Daher sollte die oberste Priorität darauf liegen, sich selbst für schwierige Situationen vorzubereiten. Verzeiht mir diesen Fauxpas und lernt mit mir daraus 😉

Gut, was kannst du nun tun, um dich auf eine Krise vorzubereiten?

1. Mache dir potenzielle Krisen bewusst

Was wird irgendwann definitiv mal auf dich zukommen und was ist eher unwahrscheinlich? Nimm dir einmal bewusst Zeit, um zu überlegen, welche Lebenssituationen wahrscheinlich mal auf dich zukommen. Wie gut bist du vorbereitet, wenn es plötzlich heißt, dass deine Eltern nicht mehr alleine leben können? Wie kannst du dir ein Lächeln in’s Gesicht zaubern, wenn du deine Lieblingsaktivität nicht mehr ausüben kannst? Wie würdest du damit umgehen, wenn sich dein Partner neu verliebt?

Gefallen dir diese Gedanken nicht? Dann wird es höchste Zeit sich damit zu beschäftigen, denn das ist die Realität. Diese Situationen sind schlimm – keine Frage, aber du kannst etwas dafür tun, dass du sie meisterst.

Zusätzlich zu dieser Realität, mache dir bewusst, wo du dich sorgst, aber was wahrscheinlich niemals eintreten wird. Die Wahrscheinlichkeit, dass du dich mit dem Auto mehrfach überschlägst und gelähmt wirst, ist sehr sehr gering. Wenn du dich in Horrorszenarien verlierst, entsteht Angst vor dem Leben. Wenn du aber beginnst, dich auf die oben genannten Dinge vorzubereiten, lernst du bewusst auf schwierige Situationen zuzugehen und es hilft dir auch in Extremsituationen, sollten sie doch eintreten.

Nimm dir eine Situation, z.B. Versorgung der Eltern und überlege, wo du bereits gut aufgestellt bist und wo du Hilfe bräuchtest. Vielleicht googlest du nur mal die Pflegeheime in deiner Nähe, um ein Gefühl dafür zu bekommen, was es so gibt. Tritt die Situation ein, hast du den ersten Schritt bereits erledigt.

Tipp: Frage eine KI-Plattform zu deiner avisierten Krisensituation. „Worauf muss ich achten, wenn ich für meine Eltern einen Platz im Pflegeheim suche und welche Möglichkeiten habe ich in meiner Stadt?“ – üb das ruhig mal, das beruhigt 😉

2. Ein stabiles soziales Netz pflegen

Freundschaften und Familie sind kein „Nice-to-have“, sondern ein wichtiger Schutzfaktor. Wer regelmäßig in Beziehungen investiert, hat im Ernstfall Menschen, die zuhören, helfen oder einfach da sind. Isolation macht Krisen deutlich schwerer. Auch hier ist es wichtig, dass du dich selbst weit genug nach oben stellst. Du musst nicht mehr für andere tun, als du für dich selbst tust. Für deine Freunde ist es auch wichtig, dass du dich um dich sorgst. Wenn Sie einmal in eine schwierige Situation geraten, brauchen Sie dich auch in einer guten Verfassung.

3. Selbstfürsorge ernst nehmen

Körper und Geist hängen eng zusammen. Ausreichend Schlaf, Bewegung und gesunde Ernährung sind keine Luxusgewohnheiten, sondern Grundlagen für Stabilität. Wer im Alltag gut für sich sorgt, hat mehr Kraft für schwierige Phasen. Mach dir hier deine eigenen Bedürfnisse klar! Mich persönlich stört es, dass Fitness oft mit einem schlanken Körper definiert wird. Ich bin gerade einen 160 km Fernwanderweg gelaufen, obwohl ich laut BMI Übergewicht habe und meine Oberschenkel oft nicht in Kleidergröße 40 passen. Meine Oberschenkel sind jedoch extrem muskulös und ich sehr gesund und fit. Wollte ich hier „abspecken“ müsste ich mich von meiner gesunden Muskulatur verabschieden. Schau genau hin, was DEIN Körper braucht und wie du deine Ziele erreichen kannst.

Fazit

Sich auf schwierige Lebenssituationen vorzubereiten bedeutet nicht, in Angst zu leben. Es bedeutet, sich selbst besser kennenzulernen, stabile Grundlagen zu schaffen und Vertrauen in die eigene Fähigkeit zu entwickeln, auch durch schwere Zeiten zu kommen.

Pass auf dich auf und genieße die schönen Stunden des Lebens!

Mit Liebe und Dankbarkeit
Deine Corinna

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