
Hallo ihr Lieben! 👋
In diesem Beitrag gibt’s eine Mischung aus der Vorstellung einer Coaching-Methode und meinem eigenen Erfahrungsbericht. Es geht um das Innere Team.
Immer wieder stehen wir vor Entscheidungen – und manche fallen uns nicht leicht. Ist der Job, den ich seit 10 Jahren mache, noch der richtige für mich? Soll ich mein Hobby aufgeben und mehr Zeit mit der Familie verbringen? Verreisen oder für das Alter sparen?
Bei jeder dieser Fragen kann es helfen, sich mit dem inneren Team zu beschäftigen. Im Coaching geht es darum, genau hinzuhören: Welche Stimmen werden gerade laut, wenn man nach einer Lösung sucht? Die Mitglieder des inneren Teams können dabei ganz unterschiedlich sein. Gerne melden sich die Vernunft, die Angst, der Mut oder der Schutz.
Zuletzt habe ich mich selbst coachen lassen, weil ich mir unschlüssig war, wie ich meinen Content bei Instagram gestalten möchte. Es soll authentisch, ehrlich und nicht perfekt sein. Ich möchte Erfahrungen und Tipps weitergeben, mich selbst darin aber nicht verlieren. Persönliche Gespräche sind mir definitiv wichtiger als Nachrichten bei Instagram. Jedes Herz und jede Nachricht löst etwas Schönes in mir aus, doch da lauert auch die Gefahr der Realitätsfremde. Ich bemühe mich, auch die schwierigen Zeiten meines Lebens in einem Rahmen zu teilen, mit dem es mir gut geht – und möchte nicht so tun, als wäre durch Therapien und Coaching in meinem Leben alles rosig geworden. Ich könnte jetzt noch einiges mehr dazu schreiben, was mich bei diesem Thema beschäftigt … Um für mich Klarheit zu finden, habe ich also das Coaching genutzt.
Meine Coachin ließ mich erstmal erzählen und half mir dann, die Anteile zu bestimmen, die in mir diskutierten. Vier Anteile waren bei mir besonders laut:
💔 Die Einsame teilte mir immer wieder mit, dass es ihr nicht gut tut, wenn die digitalen Kontakte die persönlichen Treffen zahlenmäßig weit übertreffen. Mir macht es viel Freude, meine Reisen zu teilen, aber ich zeige dort hauptsächlich die schönen Seiten. Da bemängelt die Einsame, dass es keinen mehr interessiert, wie es mir gerade wirklich geht.
🚀 Doch mindestens genauso laut war der Entwickler in mir. Beim Schreiben von Blogbeiträgen entwickelt sich nicht nur meine Webseite weiter, sondern auch ich selbst. Ich reflektiere, verinnerliche Methoden und erweitere mein Wissen durch Recherche. Mein Entwickler möchte das Blog- und Instagram-Universum noch viel mehr nutzen. Wie schön ist es doch, dass ich dadurch neue Menschen in mein Leben einlade! Es melden sich Klienten mit ihren Anliegen, wodurch ich lernen und meinen Horizont erweitern kann. Das Leben kann aus sooooo vielen unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet werden. Dass mir das stetig bewusst wird, hilft mir, meine eigenen Themen von außen zu betrachten und neu zu bewerten. Besonders in schwierigen Lebenssituationen ist das für mich sehr wertvoll.
🛡️ Na, wer meldet sich denn da? Na super – der Aufpasser! Private Inhalte im Internet, meine Stimme, meine Videos … und das alles in Zeiten von KI! Gaaaaanz gefährlich! Puh, soll ich das wirklich machen? Und was ist eigentlich, wenn meine Kollegen plötzlich ganz viel Privates über mich wissen? Was sagt meine Familie dazu? Verliere ich mich gerade nicht im Coaching? Tut mir das noch gut oder merke ich gar nicht, wie mich das stresst? Nochmal abends an den Computer? Klare Sache: Mein Aufpasser hat mal so gar keinen Bock auf Instagram.
✨ Ein Anteil begleitet mich auch immer, aber den habe ich echt gut in den Griff bekommen: Hallo Perfektionistin! Willkommen im Team! Immer wieder wird sie laut und meint, dass die Inhalte viel professioneller sein müssen. Sie sagt mir Dinge wie: „Heute fängst du besser nicht mehr an zu schreiben, du bist doch schon ziemlich müde!“, „Schau mal, wie schön die Inhalte von anderen Coaches sind“ oder „Entweder postest du jede Woche etwas oder du kannst es gleich sein lassen.“ Ja, sie ist da – aber ihr sage ich ganz klar, dass sie sich innerhalb des Teams zurücknehmen darf. Wir wissen sie ja alle zu schätzen, aber sie soll doch bitte mal ihre Auszeit genießen. 😉
Da sind wir auch schon an dem Punkt, wie es weitergeht, wenn die lautesten Anteile einmal bestimmt sind: Die Anteile können untereinander kommunizieren! Fragen wie „Was möchte die Einsame dem Entwickler sagen?“ oder „Wie können die beiden einen Kompromiss finden?“ helfen dabei, den nächsten Schritt zu planen.
Alternativ kann das Selbst gefragt werden, was es den einzelnen Anteilen mitgeben möchte und was es sich von ihnen wünscht. Wie kann hier ein erster Schritt aussehen, um das Ziel zu erreichen?
Mir persönlich hilft es immer sehr, ein paar Dinge aufzuschreiben (wundert wahrscheinlich keinen 😀).
- Die Einsame: Ich habe mir aufgeschrieben, dass ich sie mehr wertschätzen möchte. Sie gehört zu mir und darf ihren Platz in meinem Leben haben. Ein liebevoller Umgang mit Dingen, die man nicht von heute auf morgen ändern kann, führt zu Akzeptanz und in der Folge zu Ruhe. Fühlt die Einsame sich wohl, wird sie leiser.
- Der Entwickler: Ihm habe ich hingegen mehr Raum zugesagt, da er mich in den letzten Jahren am meisten vorangebracht hat.
- Der Aufpasser: Auch er hat seinen liebevollen Platz im Team verdient. Ich habe ihn jedoch nochmal darauf aufmerksam gemacht, wie viel Vertrauen ich in mich habe und dass er sich gerne etwas mehr zurücknehmen darf.
- Die Perfektionistin: Sie habe ich frühzeitig in den Winterschlaf geschickt. Sie soll ja nicht ganz verschwinden, darf sich jetzt aber wirklich erstmal ausruhen!
Spannende Sache, oder? Ich finde die Methode großartig. Wenn man jemanden an der Seite hat, der bei der Identifikation des Teams hilft, gewinnt man sehr schnell neue Erkenntnisse darüber, was man eigentlich erreichen möchte.
Und hier kommt der Werbeblock 😉: Wenn du dein inneres Team kennenlernen möchtest, darfst du sehr gerne einen Termin mit mir vereinbaren. 💛
Ich freue mich auf eure Teams und eure Nachrichten!
Passt auf euch und eure Teammitglieder auf und nehmt sie dankbar an!
Mit Liebe und Dankbarkeit
Eure Corinna
PS: Surprise! Dieser Beitrag wurde mit KI optimiert!

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